Therapeutische Frauen-Massage

Therapeutische Frauenmassage - Claudia Pfeiffer

Was ist die Therapeutische Frauen-Massage?

 

Die Therapeutische Frauen-Massage (TFM)  ist ein Teilbereich des Creative Healing, das vom Engländer Joseph B. Stephenson im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Dank Frau Dr. Gowri Motha (sie praktiziert in London als Gynäkologin und Geburtshelferin) fand die Massage aus dem Creative Healing Einzug in die komplementäre Frauenheilkunde. Ihre Schülerin Claudia Pfeiffer (Heilpraktikerin und Doula) kombinierte sie in stimmigen Behandlungseinheiten:
So bietet die TFM integrativ-ganzheitliche Behandlungen rund ums Thema Frausein und hormoneller Balance.

 

 

Bei der Therapeutischen Frauen-Massage werden sanfte Grifftechniken (zum Beispiel Streichungen und Kreiselungen) sowie Visualisierungen kombiniert, um auf organische und energetische Vorgänge im Körper einzuwirken. Die Massage ist sanft und schmerzfrei und hilft dem Körper, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

 

 

Die TFM hat zum Ziel, durch das Lösen und Abtransportieren von Schlackenstoffen die Entgiftung zu unterstützen, die weiblichen Organe besser zu durchbluten und zu stärken, den Hormonhaushalt zu regulieren und stressbedingter Symptomatik entgegenzuwirken.

 

 

Somit kann die TFM durch die Veränderungen und hormonellen Übergänge des Frauseins begleiten, angefangen von der Pubertät, über Kinderwunsch, Schwangerschaft und Muttersein bis zu den Wechseljahren.

 

 

Wann kommt die Therapeutische Frauen-Massage zum Einsatz?

 

Die Therapeutische Frauen-Massage kann Frauen in den unterschiedlichsten Lebensphasen wohltuend begleiten. Sie findet u.a. traditionell Anwendung bei:

 

Ablauf der Therapeutischen Frauen-Massage

 

Es wird mit Olivenöl gearbeitet, das eine leicht durchwärmende und entschlackende Wirkung hat.

Der erste Teil der Massage, die lymphatische Grundbehandlung, findet im Sitzen statt.

Durch die lymphatische Grundbehandlung wird die Entgiftung angeregt, auch "steckengebliebene" Emotionen können gelöst werden. Die Entgiftung kann dabei ein Mittel gegen vielfältige Beschwerden sein und eignet sich auch zum Stressabbau. Für die Entlastung und das Fitmachen der Fortpflanzungsorgane ist die Entgiftung ebenfalls wichtig, denn diese Organe reagieren auf körperliche Schlacken sehr empfindlich. In der sitzenden Position findet auch die Nieren-, Schilddrüsen- und Rückenbehandlung statt.

 

Anschließend wird der Oberkörper in Rückenlage (bei Schwangeren in Seitlage) weiter behandelt.

Hier wird der Bauch mit den dort befindlichen Reflexzonen der Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke massiert und je nach Beschwerdebild auch die Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz.

 

Nach der Massage ist es von großer Wichtigkeit, dass ausreichend Wasser getrunken wird, um die gelösten Stoffwechselschlacken auszuscheiden.

 

Je nach Indikation eignen sich bestimmte Zyklustage und Rhythmen am besten. Gerne finden wir in einem Telefonat einen geeigneten Termin.

 

 

Hinweise:

Die Massage sollte nicht während der ersten beiden Tage der Menstruation angewendet werden, weil die Massage die Blutung verstärken kann. Weitere Kontraindikationen sind u.a. Schmerzen unklarer Ursache, allgemeine Übelkeit und Erbrechen, die auf einen Infekt hindeuten, Fieber oder erhöhte Temperatur, entzündliche Hauterkrankungen, frische Verletzungen, Bandscheibenvorfall, Tumorerkrankungen oder vorzeitige Wehen. 

 

Die Therapeutische Frauen-Massage hat nichts mit Kamasutra, erotischer oder tantrischer Frauenmassage zu tun, es wird ausschließlich außerhalb der Genitalien gearbeitet.

 

Die Therapeutische Frauen-Massage ist - wie viele andere Methoden, die in der Naturheilkunde zur Anwendung kommen - im streng naturwissenschaftlichen Sinne (noch) nicht vollständig bewiesen, findet aber nach und nach auch den Weg in die Schulmedizin. Die getroffenen Aussagen basieren daher auf den Erfahrungswerten von Therapeutinnen und Patientinnen und stellen kein Heilversprechen dar.